segeltauwerk

Segel und Tauwerk für Kinder ab 9 Jahren

Segel und Tauwerk für Kinder ab 9 Jahren

segeltauwerkAm 15. April 2014 lädt das Schiffahrtsmuseum Unterweser wieder alle Kinder ab 9 Jahren zu „Segel und Tauwerk“ ein. In den Räumlichkeiten des Hauses Borgstede & Becker haben die jungen Seefahrerinnen und Seefahrer in der Zeit von 15:00 – 17:00 Uhr die Gelegenheit, ihren eigenen „Kreefbüdel“ herstellen. Aus einem Stück Segeltuch, das er vielleicht vom Segelmacher geschenkt bekommen hatte, nähte sich der Seemann früher den „Kreefbüdel“, um seine Werkzeuge aufzubewahren. Im Museum können die Kinder nun vorgenähte Beutel aus Stoff mit einem selbst hergestellten Tau und verschiedenen Aufnähern verzieren. Perfekt, um die Lieblingsstifte oder Pinsel aufzubewahren.
Der Unkostenbeitrag für Material beträgt 4,00€ pro Person, um Voranmeldung bis zum 14. April wird unter 04401/6791 gebeten.

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vom 26022014 001

Das Museumsteam: Cathrin Weißkopf

Seit Anfang Februar unterstützt Cathrin Weißkopf, M.A., unser Museumsteam.

Die studierte Kulturwissenschaftlerin und Anglistikerin (Universität Bremen) ist im Rahmen des Qualifizierungsprogramms Regialog zu uns gekommen. Bei uns im Schiffahrtsmuseum arbeitet sie an einem innovativen Projekt: Sie entwickelt eine Entdeckungsreise durch die Wesermarsch, die mit Hilfe von Info-Kärtchen und QR-Codes individuell geplant und durchgeführt werden kann. Das Projekt mit dem Arbeitstitel „Entgrenztes Museum“ soll es allen Interessierten ermöglichen, mittels eigenem Smartphone spannende Informationen zu Objekten und Bauwerken, die im Zusammenhang mit der Schifffahrtsgeschichte der oldenburgischen Unterweser stehen, abzurufen. Exponate aus unserer Sammlung und oder aus unseren Dauerausstellungen werden mithilfe von QR-Codes und einer Internetseite kontextualisiert und mit Gebäuden und Plätzen der Region in Beziehung gebracht. Durch das Baukastenprinzip der einzelnen Info-Kärtchen kann sich der Besucher individuell über die Objekte informieren, die ihn am meisten interessieren, und so seinen Rundgang selbst zusammenstellen. Durch die Verknüpfung von Exponaten in der Dauerausstellung des Museums mit Orten außerhalb des Museums werden sowohl BesucherInnen auf die direkte Umgebung des Museums aufmerksam gemacht als auch die Menschen auf ihrer Entdeckungsreise durch die Wesermarsch auf das Museum selbst.

859601_481108475282951_1366143025_o„Bei meinen Nachforschungen lerne ich nicht nur den Bestand des Museums kennen, sondern auch die Bauwerke in Brake mit der dazugehörigen Geschichte. Das ist eine schöne Art, meinen neuen Wirkungsort zu erkunden.“ Die gebürtige Hessin fühlt sich im Schiffahrtsmuseum sehr wohl. „Ich habe hier so nette Kollegen. Alle haben mich sehr herzlich empfangen. Da ich durch mein Studium schon einige Verbindungen in der Umgebung habe, fiel es mir nicht schwer, in den Norden zurückzukehren.“

Neben der Arbeit an ihrem Projekt lernt unsere neue Regialogin aber auch alle anderen Facetten des Museumsalltags kennen: von der Ausstellungs- und Veranstaltungsplanung über den Umgang mit Besucherinnen und Besuchern bis hin zur Recherche und Inventarisierung ist alles dabei.

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Blaue Stunde – OPDR

Blaue Stunde – Wie kam der Portwein nach Brake?

Portwein gehört zu den teuersten und facettenreichsten Weinen der Welt. Seinen Namen verdankt der unter Kennern beliebte Tropfen der alten portugiesischen Hafenstadt Porto.
de~opdrPortwein, Porto und Brake sind durch die OPDR miteinander verbunden. 1882 gründete sich die Oldenburg-Portugiesische Dampfschiffs-Rhederei, hervorgegangen aus einer Partenreederei. Die OPDR unterhielt von Anfang an eine direkte Linie zwischen Porto und Brake, Ziel war der schnellere und sicherere Transport von Glasflaschen.
Welche Herausforderungen und Besonderheiten mit dem Transport von Portwein verbunden waren und welchen Einfluss die OPDR auf Brake hatte, stellt Museumsleiterin Dr. Christine Keitsch am 3. April 2014 zwischen 18:00 und 19:00 Uhr in einer Blauen Stunde vor. Die spezielle Führung wird ungefähr 30 Minuten in Anspruch nehmen, danach werden die Gäste wie gewohnt mit Fingerfood und kleinen Erfrischungen versorgt.
Wie immer ist die Teilnehmerzahl begrenzt, daher wird dringend um Voranmeldung bis zum 2. April 2014 gebeten. Karten gibt es im Vorverkauf im Haus Borgstede & Becker (04401-6791), eine Abendkasse wird es nicht geben.

Eintritt: 10€

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